Jasmin Gerat: "Mir fehlt das Rampensau-Gen"

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Jasmin Gerat: "Mir fehlt das Rampensau-Gen"

Stars (2 / 1) 13.03.2021 00:33 / Simo Symbolbild ARD Degeto/Conny Klein


Angefangen haben Sie als "Bravo TV"-Moderatorin, denken Sie gerne an diese Zeit zurück?

Gerat: Ja, sehr gerne! Es war eine wilde und aufregende Zeit, die ich wie im Rausch erlebt habe. Deswegen genieße ich auch das musikalische 90er-Revival besonders!

Nervt es Sie, wenn Sie heute darauf noch angesprochen werden?

Gerat: Manchmal! Es könnte daran liegen, dass ich Journalisten den Beginn meiner Karriere nun schon seit 26 Jahren erzähle.

Käme denn ein Moderationsjob 20 Jahre später für Sie noch in Frage?

Gerat: Wenn die Kohle stimmt... Nein, im Ernst - ich liebe es, mich hinter meinen Figuren verstecken zu können und mir fehlt als erwachsene Frau inzwischen einfach dieses Rampensau-Gen, dass du brauchst, um auf einer Bühne als Alphatier zu entertainen.

Sie haben sich längst als Schauspielerin in Kino und TV etabliert. Wie schwer war es anfangs für Sie, als Schauspielerin Fuß zu fassen?

Gerat: Meine Oma hat gesagt: Jassy, mit Geduld und Spucke wird das was! Ich bin dankbar, dass ich unbeirrt meinen ganz eigenen Weg verfolgen konnte und man mir immer spannendere Rollen zutraut.

Gibt es eine Rolle, die Sie unbedingt noch spielen wollen?

Gerat: Es gibt vor allem Regisseure und Regisseurinnen, mit denen es ein Traum wäre zu arbeiten. Um nur zwei zu nennen: Fatih Akin und Doris Dörrie.