"Die Höhle der Löwen": Das wird Dagmar Wöhrl an Frank Thelen vermissen

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"Die Höhle der Löwen": Das wird Dagmar Wöhrl an Frank Thelen vermissen

Stars (2 / 1) 11.03.2021 00:33 / Frank Symbolbild TVNOW / Bernd-Michael Maurer


Wöhrl: Natürlich war Frank unser Tech-Freak. Keiner konnte Apps-Anbieter so gut auseinandernehmen wie er. Seinen technischen Verstand werde ich schon vermissen. Weniger vermissen werde ich seine offen ausgelebte Unfähigkeit, einen Haushalt zu führen. Keiner konnte so überzeugend sagen: "Ich koche/staubsauge/wasche nicht, daher kann ich dazu nichts sagen."

Haben Sie selbst auch schon an einen Ausstieg gedacht?

Wöhrl: Nein. Ich konzentriere mich auf unsere momentanen Aufzeichnungen für die Herbststaffel. Was danach kommt, hängt ja auch vom Sender ab.

Nico Rosberg ist sein Nachfolger. In einem unserer Interviews haben Sie ihm Durchsetzungsvermögen attestiert. Wie schlägt er sich, ist er ein großer Konkurrent?

Wöhrl: Sehr gut. Man merkt, dass er seit Jahrzehnten vor der Kamera steht. Er hat sehr präzise Vorstellungen von dem, worin er investieren will. Er wird eine Bereicherung für die Sendung sein.

Vor kurzem wurde die Hautkrebserkrankung von Carsten Maschmeyer öffentlich. Wie haben die Löwen davon erfahren und wie hat es sich auf die Sendung ausgewirkt?

Wöhrl: Wir haben davon über den Produzenten erfahren. Ich für meinen Teil habe ihm auf privatem Wege herzliche Genesungswünsche übermittelt und stehe auch jetzt mit ihm in Kontakt. Ich hoffe, er kommt ganz schnell wieder - ich vermisse seinen Humor.

Sie haben vor kurzem in einem TV-Interview über den Tod ihres Sohnes gesprochen. Warum war es Ihnen wichtig, darüber zu sprechen und welche Reaktionen haben Sie darauf bekommen?

Wöhrl: Das Gespräch war so nicht geplant. Die Reaktionen waren überwältigend. Ich habe mich vor allem über Zuspruch von Müttern oder Vätern gefreut, denen das gleiche widerfahren ist. Das baut auf. Mein Sohn ist für mich allgegenwärtig und ich spreche sehr oft mit ihm. Das ist mir auch am liebsten, denn ich möchte das Thema nicht permanent in der Öffentlichkeit behandeln.