Max Mutzke musste bei "The Masked Singer" richtig leiden

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Max Mutzke musste bei "The Masked Singer" richtig leiden

Stars (2 / 1) 11.03.2021 00:33 / Simo Symbolbild ProSieben/Julia Feldhagen


Als ich dann in der ersten "Masked Singer"-Show als letzter Charakter gesungen habe, gab es zum ersten Mal Standing Ovations in der Sendung und ich habe es wieder in den Gesichtern gesehen - das erste Mal nach 15 Jahren. Die Reaktionen der Jury waren lustigerweise ganz ähnlich wie damals bei Joy Fleming, Stefan Raab und Thomas Anders bei "SSDGPS". Ich hatte den Eindruck, die Sendung ist wie für mich geschrieben und passt perfekt zu diesem Gefühl, nachdem man süchtig werden kann, das man aber nicht oft haben darf.

Welcher Mitstreiter hat Sie besonders überrascht?

Mutzke: Beeindruckt hat mich Bülent Ceylan, der mittlerweile zu einem sehr guten Freund geworden ist. Wir haben uns schon im Urlaub getroffen und eine Show zusammen gemacht. Mich hat einfach überrascht, was für ein wahnsinnig lieber Kerl er ist. Mir ist durch das ganze Verhalten im Backstage-Bereich sofort aufgefallen, dass unter dem Engelkostüm ein ganz toller Charakter sein muss. Er hat sich wahnsinnig bescheiden, zurückhaltend und respektvoll gegeben - und kam nie zu spät, was bei anderen Teilnehmern sehr oft nicht der Fall war.

Und Sie wussten absolut nicht, wer Ihre Mitstreiter waren?

Mutzke: Es gab Spekulationen, an denen habe ich mich aber nicht beteiligt. Die Leute waren sich oftmals so sicher, dass sie das Rätsel gelöst haben, da hätte ich es schade gefunden, wenn sich das dann bewahrheitet hätte und der Überraschungseffekt weggewesen wäre. Umso besser war es, dass die Spekulationen meistens überhaupt nicht zutrafen. Da sind einige absurde Namen aufgekommen, dass man mich mit Andreas Bourani oder Smudo verwechseln könnte, hat mich schon überrascht.

Wie erklären Sie sich den Erfolg der Show?

Mutzke: Man hat es das erste Mal wieder geschafft, eine Sendung zu machen, die generationenübergreifend die Menschen in ihren Bann gezogen hat. Und man hat den Zuschauern etwas mitgegeben, etwa zur Arbeit oder in die Schule. Am nächsten Tag wurde sich ausgetauscht und über mögliche Promis spekuliert. Außerdem ist die Show sehr sympathisch. Es geht nicht darum, jemanden zu verurteilen oder fertigzumachen, stattdessen steht die Ratefreude im Mittelpunkt.

Welchen Promi würden Sie sich für die zweite Staffel unter der Maske wünschen?

Mutzke: Ich würde mich über jemanden wie Tim Mälzer, den ich richtig lustig finde, oder einen sympathischen Politiker freuen, der so eine TV-Show als cooles Werbetool nutzen würde, ähnlich wie in den USA. Ich glaube die Sendung war so wahnsinnig erfolgreich, dass es sehr gut sein kann, dass richtig große und auch internationale Namen dabei sind. Alles andere wäre ja bescheuert. So ein Usain Bolt wäre schon stark.

Wie sieht es mit Ihren eigenen musikalischen Plänen aus?

Mutzke: Mein nächstes großes Projekt ist eine neue Tour durch ganz Deutschland mit dem WDR-Funkhausorchester, mit dem ich bereits einige Jahre auftrete. Wir spielen größtenteils meine eigenen Lieder vom Album "Experience". Mit meinem letzten Album "Colors" spiele ich noch ein paar letzte Konzerte, Ende April geht es dann ins Studio für eine neue Platte.