Luke Perry stirbt mitten in den Dreharbeiten zur dritten Staffel. Seine Abwesenheit wird zunächst mit einer Geschäftsreise erklärt. Zu Beginn der vierten Staffel wird ihm dann eine ganze Folge gewidmet. Fred Andrews stirbt einen tragischen Serientod - bei einem Autounfall mit Fahrerflucht. Bei der Beerdigung hält Archie eine rührende Grabrede. "Fred Andrews wird immer ein Teil von Riverdale sein. Ich liebe dich so sehr, Dad", sagt er etwa. Eine wahrlich besondere und emotionale Hommage.
Letzter Kino-Auftritt dank Quentin TarantinoVor seiner "Riverdale"-Abschiedsfolge, die im Herbst 2019 veröffentlicht wird, ist Luke Perry im Sommer 2019 in seinem letzten Kinofilm zu sehen. In "Once Upon a Time... in Hollywood" (2019) von Regisseur Quentin Tarantino (56) verkörpert er den kanadischen Schauspieler Wayne Maunder (1937-2018). Die beiden Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio (45) und Brad Pitt (56), der den Oscar für seine Performance im Film gewonnen hat, haben im Zuge der Pressetour für den Film in den höchsten Tönen von Luke Perry geschwärmt.
Leonardo DiCaprio nannte Perry den "nettesten, liebsten Menschen", dem er jemals begegnet sei. Für ihn sei Perry aufgrund seiner Rolle in "Beverly Hills, 90210" als Dylan McKay "buchstäblich der coolste Kerl auf der ganzen Welt" gewesen. Brad Pitt bezeichnete Perry als "diese Ikone der Coolness". Er habe etliche wundervolle Gespräche mit ihm am Set geführt. Perry sei "unglaublich bescheiden" gewesen und hätte nicht "freundlicher und wunderbarer sein können".
Luke Perry war zum Zeitpunkt seines Todes mit Wendy Madison Bauer verlobt. Das Paar war elfeinhalb Jahre liiert. Aus Perrys erster Ehe mit Rachel "Minnie" Sharp, die von 1993 bis 2003 hielt, stammen seine beiden Kinder, Sohn Jack (22) und Tochter Sophie (19). Durch seine Rollen bleibt Luke Perry für immer unvergessen.