Siemoneit-Barum: Leider nicht, ich bin gar kein materieller Mensch und tu' mich schwer mit Dingen oder gar Fotos. Alle Erinnerungen sind in meinem Herzen.
Was verlieren Sie selbst durch das Aus der Serie und was verliert die deutsche TV-Landschaft?Siemoneit-Barum: Ich verliere meinen langjährigen Arbeitsplatz und mein Einkommen, ein Zuhause und einen Zufluchtsort. Die Zuschauer verlieren auch langjährige Begleiter und eine Fernsehsendung, die immer versucht hat, positiv einzuwirken auf die Gesellschaft, die Probleme und Sorgen unserer Zeit zu reflektieren und Lösungsansätze zu finden.
Gibt es etwas, das Sie den Fans zum Abschied der Serie auf den Weg geben möchten?Siemoneit-Barum: Sehen Sie weiter fern, Schauspieler brauchen Zuschauer!
Können Sie sich ein Spin-off vorstellen, vielleicht einen "Lindenstraße"-Film?Siemoneit-Barum: Solche Spin-offs sind meiner Meinung nach bisher eher misslungen.
Wie geht es für Sie nach der "Lindenstraße" weiter?Siemoneit-Barum: Ich arbeite weiter als Moderatorin und Sängerin und auch als Musicaldarstellerin, und natürlich möchte ich als Schauspielerin weiterhin im TV zu sehen sein.