Trotz all dieser schlechten Vorzeichen will Scholz auch weiterhin den Kontakt zu Putin aufrechterhalten. Denn Scholz sieht es als wichtig an, gerade wegen der Differenzen immer wieder mit dem russischen Diktator zu sprechen. Dabei will Scholz dann überprüfen, ob Putin seinen Standpunkt bezüglich der Ukraine ändere. Bei den Bürgertreffen in Potsdam hatte der Kanzler außerdem die steigenden Kosten und Ausgaben für die Bundeswehr verteidigt. Man müsse so schnell wie möglich die Vorgabe der NATO erfüllen, die Ausgaben von 2 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen sollen. Vor vielen Jahren habe Deutschland laut Scholz sogar bis zu 4 Prozent für die Bundeswehr ausgegeben. Ziel dieser Ausgaben sei es, dass die NATO-Länder eine derartige Stärke erreichen, so dass kein anderes Land einen Angriff auf einen Mitgliedstaat des westlichen Verteidigungsbündnisses wagen würde.