Von Seiten der Polizei in Seoul wurde ebenfalls bestätigt, dass im Vergnügungsviertel Itaewon zahlreiche Menschen reanimiert werden mussten. Im Anschluss wurden die Verletzten in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Man geht davon aus, dass es vor Ort vermutlich zu einer Massenpanik gekommen sei. Noch sind die Hintergründe des Vorfalls allerdings unklar. Unbestätigten Meldungen zu Folge soll die Panik offenbar ausgelöst worden sein, weil eine prominente südkoreanische Persönlichkeit in einer der Bars zu Besuch gewesen sei. Unmittelbar nach dem Vorfall hat Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol (61) die Behörden aufgefordert, die Sicherheit der Festplätze zu überprüfen und die Verletzten schnellstens zu behandeln. Zudem gab der Präsident den Auftrag an das Gesundheitsministerium einen medizinischen Krisenstab einzurichten und Betten in den Krankenhäusern für die Verletzten bereitszuhalten. Wegen des Vorfalls soll der augenblicklich in Europa befindliche Bürgermeister von Seoul, Oh-Se-hoon (61), seinen Besuch dort abgebrochen und eine schnelle Rückkehr nach Südkorea Menschen angekündigt haben.