Impfpflicht für Pflegekräfte startet! Haben wir jetzt bald zu wenig Pflegekräfte & Krankenschwestern

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Impfpflicht für Pflegekräfte startet! Haben wir jetzt bald zu wenig Pflegekräfte & Krankenschwestern

News (1 / 1) 17.03.2023 00:33 / Günter Symbolbild imago


Am 15. März war ein wichtiger Stichtag für Deutschlands Pflege- und Gesundheitspersonal. Denn ab sofort müssen sie gegenüber ihren Arbeitgebern nachweisen, dass sie gegen Corona geimpft wurden, davon genesen sind oder nicht geimpft werden können. Ab dem 16. März ist es möglich, dass die Gesundheitsämter bei Nichtgeimpften Konsequenzen ziehen werden. Denn um die einrichtungsbezogene Impfpflicht durchzusetzen, können Bußgelder, Betretungs- oder Tätigkeitsverbote ausgesprochen werden.

Einrichtungsbezogene Impfpflicht gültig

Aktuell machen sich die Ämter ein Bild von der aktuellen Impf-Situation der Mitarbeiter in Praxen, Kliniken und Pflegeheimen. Danach wird dann endgültig klar sein, ob es Impf-Lücken gibt und wie groß diese tatsächlich sind. Nun befürchten Skeptiker bereit einen medizinischer Versorgungsengpass, weil viele Beschäftigte sich auch unter Strafandrohung nicht impfen werden. Doch die Experten winken ab. "Es wird keine dramatische Situation geben, denn aus der Meldung an die Gesundheitsämter ergeben sich noch keine unmittelbaren Konsequenzen“, erklärt in diesem Zusammenhang Dr. Gerald Gaß, der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Doch in der Folgezeit könnte dann tatsächlich über Konsequenzen für die ungeimpften Pflegekräfte beraten werden. Allerdings wird dies wohl noch ein wenig dauern. Zunächst dürfen sich die Prüfungen und Nachforschungen eine ganze Zeit hinziehen. In einigen Bundesländer sind die Verfahren mehrstufig und werden mit teils mehrfachen Fristsetzungen, Einzelfallprüfungen und anderen Ermessensspielräumen ausgedehnt.

Mehrwöchige Fristen und monatelange Verfahren drohen