Es gibt Gerüchte, dass der russische Präsident nicht nur an Problemen mit seinem Rücken leide, sondern außerdem auf Medikamente mit großen Nebenwirkungen angewiesen ist. Zudem machen Gerüchte um eine angebliche Erkrankung an Krebs und Parkinson die Runde.
Darüber hinaus sprechen Insider mittlerweile von einem ausgeprägten Verfolgungswahn bei Putin, der offenbar nun in ständiger Angst vor Anschlägen auf sein Leben leidet. Wie lange Putin tatsächlich im Amt bleibt ist weiter unklar. Im Kreml laufen jedoch die Vorbereitungen Putin zu ersetzen, falls dies erforderlich sein sollte. Überraschenderweise soll es sich bei dem neuen Mann nicht um Dmitri Medwedew handeln, der Putin während dessen vierjähriger Pause im Präsidentenamt vertreten hatte. Stattdessen soll man im Kreml Sergei Sobjanin als neuen starken Mann auserkoren haben. Dieser ist zur Zeit Bürgermeister von Moskau - droht jetzt sogar ein Putsch gegen Putin?
Doch ob es eine friedliche Übergabe der Amtsgeschäfte geben wird, wie es der Kreml-Plan vorsieht, ist unklar. Denn längst ist nicht sicher, ob sich Wladimir Putin tatsächlich ehrenvoll aus dem Präsidentenamt verabschieden wird. Diplomat Rüdiger von Fritsch, der einst als deutscher Botschafter in Moskau fungierte, hält auch einen Putsch gegen Putin nicht für ausgeschlossen. "Sollte der russische Präsident weiter eskalieren, sollte er den Preis für die Armee immer weiter hochtreiben, dann bleibt die Hoffnung, dass ihm, seitens des Militärs in den Rücken gefallen wird", glaubt der Diplomat an einen möglichen Putsch im Kreml. Man darf also gespannt sein, wie sich die Situation weiter entwickeln wird.