Universität Malmö jetzt entdeckt, als sie die Wirkung des mRNA-Impfstoffs von Biontech auf die menschlichen Leberzellen untersucht hatte. "Wir präsentieren Beweise für den schnellen Eintritt von BNT162b2 in die Zellen und die anschließende intrazelluläre reverse Transkription von BNT162b2-mRNA in DNA“, kommt die Studie zu einem überraschenden Ergebnis. Allerding bedeutet "Reverse Tranksription“ nicht wie gewöhnlich DNA in RNA, sondern RNA in DNA zu übersetzen. Schon zuvor war im Juni 2021 nachgewiesen worden, dass menschliche Polymerase RNA-Segmente wieder in DNA zurückübersetzen kann. Dies geschieht durch die sogenannte Polymerasetheta, die für die Reparatur von DNA-Schäden verantwortlich zeichnet. Impfgegner behaupten nun als, dass die RNA die DNA verändern kann. Hierbei handelt es sich jedoch um einen fälschlichen Ansatz.
Denn die Interpretation der Impfgegner ist schlichtweg falsch. Dies bestätigt nun auch der Molekularbiologe Emanuel Wyler bei Twitter: "Es wird nicht gezeigt, ob und welche Teile der umgeschriebenen DNA in das Erbgut der Zellen eingebaut wird.“ Zudem lasse laut Wyler ein
Laborexperiment "kaum Rückschlüsse“ zu, ob dies auch tatsächlich bei geimpften Menschen passieren könne. Wyler jedenfalls kommt zu dem Schluss, dass wegen "der ständigen Reparaturprozesse im Körper ein bleibender Schaden extrem unwahrscheinlich“ ist. Diese Studie ändere also nichts daran, dass die Risikoabwägung noch immer klar für eine Impfung spreche. Denn offenbar kann auch die Studie aus Schweden keine Beweise erbringen, dass das menschliche Erbgut durch die Corona-Impfungen verändert wird.