Reiche Russen fliehen mit ihren Super-Yachten! Der Westen jagt die Oligarchen

Seite 2 / 2

Reiche Russen fliehen mit ihren Super-Yachten! Der Westen jagt die Oligarchen

News (2 / 1) 03.03.2023 00:33 / Günter Symbolbild imago


Aus Barcelona war beispielsweise die Luxus-Yacht „Galactica Super Nova“ von Wagit Jussufowitsch Alekperow (71) ausgelaufen. Er ist der Chef der russischen Ölfirma Lukoil. Das Schiff befindet sich nach offiziellen Angaben zur Zeit auf dem Weg nach Montenegro. Alekperow verfügt über ein Privatvermögen von rund 25 Milliarden Dollar (22,3 Mrd. Euro). Die Luxusyacht des Oligarchen verfügt neben einem Swimming Pool mit Glasboden auch über einen Wasserfall, einen Helipad und einen Beach Club. Drei weitere russische Yachten befinden sich auf dem Weg zu den Malediven, die zuletzt besonders gerne von reichen Russen als Urlaubsort gewählt wurde, Eines der Schiffe ist die "Clio" von Oleg Wladimirowitsch Deripaska (54). Er ist der Gründer von "Basic Element“, der größten russischen Industrie-Holding. Sein Schiff war bereits vor 2 Wochen aus Sri Lanka ausgelaufen. Zuletzt hatte Deripaska bei Twitter geschrieben: "Frieden hat Priorität, Verhandlungen sollen so schnell wie möglich starten.“ Trotzdem ist sein Vermögen wohl durch die Sanktionen stark bedroht.

Task-Force soll russische Vermögen beschlagnahmen

Wegen der Invasion hatten die USA und andere westliche Staaten angekündigt, die Vermögenswerte der russischen Oligarchen zu finden und einzufrieren. Darunter sollen sich nun auch Listen von Immobilien und Yachten befinden. Auch Frankreich hat damit begonnen eine Liste zusammenzustellen, die alle Besitztümer russischer Oligarchen in dem europäischen Land enthalten soll. "In der kommenden Woche werden wir eine multilaterale transatlantische Task Force ins Leben rufen, um die Vermögenswerte der mit Sanktionen belegten russischen Unternehmen und Oligarchen zu identifizieren, aufzuspüren und einzufrieren – ihre Yachten, ihre Villen und alle anderen unrechtmäßigen Gewinne, die wir im Rahmen der Gesetze finden und einfrieren können“, hatte das Weiße Haus in Washington bei Twitter bestätigt. Bleibt abzuwarten, ob diese Sanktionen Putin zum Einlenken bringen können.