Schon jetzt warnen die Meteorologen die Menschen zu besonderer Vorsicht. Vor allem bei Regenschauern oder Regenfällen sollen die Winde bis in die Tieflagen zunehmen. Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h sind auch dort möglich. Deshalb empfehlen die Wetterexperten ab dem Mittwochabend keine Wälder mehr zu betreten. Der Wind kann dafür sorgen, dass Äste abbrechen oder Bäume komplett entwurzelt werden. Und auch die Sturmflut könnte zum Problem werden. Vor allem an Elbe, Weser, Jade und Ems wird mit schweren Sturmfluten gerechnet. Nach einer kurzen Pause sorgt dann ein neues Sturmtief für erneute Gefahr.
Der Sturm der Deutschland dann am Freitag über die Nordsee erreicht, soll noch einmal deutlich potenter sein und für noch höhere Windgeschwindigkeiten sorgen. So rechnen die Meteorologen am Freitagabend gar mit Spitzenwerte bei der Windgeschwindigkeit von 160 km/h. Sollten diese Winde bis in die Tieflagen durchschlagen könnte das Ergebnis katastrophal werden. Zuletzt waren am Hamburger Flughafen Windspitzen von 120 km/h am
28.10.2013 gemessen worden. Im Jahr 1990 waren in Niedersachsen und Hamburg Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h registriert worden. Dies verdeutlicht die enorme Kraft, die das aufziehende Sturmtief mitzubringen scheint. Genauere Prognosen zum Sturm werden aber erst zu einem späteren Zeitpünkt möglich sein. Noch besteht auch die Möglichkeit, dass das Sturmtief weiter südlich durchzieht. Erst wenige Stunden vor dem Ereignis steht fest, wo die Zugbahn eines Sturms liegen wird. Trotzdem rechnen Experten bereits jetzt neben Sturmfluten mit einer enormen Beeinträchtigung der Verkehrsbedingungen.