Einen großen und schädlichen Einfluss hatten die Lockdowns dagegen vor allem auf die Wirtschaftstätigkeit. Denn diese wurde deutlich verringert und die Arbeitslosigkeit erhöht. Zudem hat sich die Schulbildung verschlechtert und dazu beigetragen die häusliche Gewalt ansteigen zu lassen. Zudem sehen die Autoren die Gefahr auf politische Unruhen, durch die Unzufriedenheit der Menschen mit ihren Regierungen. Angeblich haben die Schulschließungen die Sterblichkeitsrate tatsächlich um 0,1 Prozent gesenkt, während die Schließungen der Grenzen keinen Effekt gehabt hätten. Gute Ergebnisse hätte dagegen die Maskenpflicht am Arbeitsplatz gehabt. Diese Maßnahme habe die Zahl der Corona-Toten um 24 Prozent gesenkt, während eine Schließung von Clubs und Bars ebenfalls zu 15 % weniger Todesopfer geführt hat.
Angesichts der Studiendaten schreibt der deutsche Virologe Klaus Stöhr (63, Ex-WHO) bei Twitter: "Lockdowns hatten wenig oder keine Wirkung auf Mortalität.“ Zeitgleich wies Stöhr aber fairerweise auch darauf hin, dass man nur anhand von Meta-Analysen nur schwierig allgemeingültige Schlussfolgerungen erzielen könne. Für ihre Studie hatten die Autoren ihrerseits auf die Daten von mehr als 1.000 Studien zurückgegriffen. Offenbar empfehlen die Studienautoren nun die Maßnahmen auf freiwillige Basis zu beschränken, da man fast keinen Unterschied zu den staatlich angeordneten Maßnahmen festgestellt habe.